Sängerknaben & Sirenen

01. April 2018

Ponderosa aka Jasmin Banu - Claus Ulrich - Stefan (Foto: Can Hateceh) - friederike.
Ponderosa aka Jasmin Banu - Claus Ulrich - Stefan (Foto: Can Hateceh) - friederike.

Singer-Songwriter-Sunday #80
mit

Ponderosa aka Jasmin Banu

friederike.

Stefan (Krautwedel)

und Claus Ulrich

 


Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Eintritt: nach Ermessen
im Gängeviertel, Valentinskamp 34a, Hamburg
Eingang Speckstraße
bitte den Schildern in den Hinterhof folgen!

KÜNSTLER-INFOS:

 

PONDEROSA aka JASMIN BANU
"...Aus dem Solo-Projekt ist nun eine Band geworden, die auf den Namen Ponderosa hört. Banu begleitet sich selbst vornehmlich mit einem alten Hohner Pianet, Rogowski bedient den OP-1, einen hippen schwedischen Syntheziser im Hosentaschenformat, neu hinzugekommen ist Marian Menge, der die Angelegenheit mit Effektgitarre und Lapsteel in entrückte Sphären beamt. Ein trippiger Sound, der einerseits auf nahbaren, intimen Songgerüsten fußt, dessen Erdung aber auch immer wieder gekappt wird, wodurch er als reiner Klangkörper entschwebt. »Einige Leute können mit dieser Entwicklung bestimmt nicht so viel anfangen«, mutmaßt Banu, »sie hätten es lieber schöner, folkiger und anschmiegsamer. Aber mir geht es um Ausdruck.« Gut so, denn hüb-sche Mädels mit zarten Stimmen und lieblichen Liedern gibt es zuhauf. Mit ihrem abstrakteren, brüchigen Sound erspielen sich Ponderosa Eigenständigkeit und das Potenzial für einen unverkennbaren Popentwurf." (aus "Stadtrevue") Wir freuen uns auf Ponderosa solo bei uns in gewohnter Sängerknaben & Sirenen Reduziertheit - seid gespannt!
FRIEDERIKE.
friederike. findet sich zwischen den Genres und nennt es schlicht Liedermachersoul. Sich selbst am Klavier begleitend und mit ihrer facettenreichen Stimme singt, brüllt oder jammert die Thüringerin Texte, die mal humorvoll, mal nachdenklich, aber in jedem Falle ausdrucksstark und eigensinnig sind. Genau beobachtend, sowohl sich selbst als auch ihre Umwelt, bewegt sie sich fernab von Plattitüden. Mit Witz und Verstand bleibt sie stets (selbst-)kritisch und direkt und trifft ins Herz. Im Dezember 2017 veröffentlichte die junge Musikerin endlich ihr langerwartetes erstes Album "Aufstehen & Weitergehen" mit dem sie nun durch Deutschland tourt. Ob von einem Leben als Pirat oder als Hexe oder davon, endlich ein richtiger Poet zu sein – friederike. träumt sich davon, nur um auch das zu hinterfragen. Die kleinen und großen Hindernisse des Lebens und zwischenmenschliche Beziehungen und Schwächen stehen im Mittelpunkt. Doch aufgeben ist keine Option. Abwechslungsreich besingt sie winzige Alltagsmomente oder prächtige Gefühlskomplexe. Ohne Überschätzung und Kalkül. Nur mit Punkt.
https://www.facebook.com/friederikepunkt/
STEFAN (KRAUTWEDEL)
Stefan lebt als Sänger und Liedschreiber in Hamburg. Seine musikalischen Wurzeln sind der amerikanische Folk der großen Einzelgänger. Aber auch die Nähe zur Rockmusik und eine chansoneske Auflehnung gegen die eigenen Abgründe sind ebenso deutlich hörbar, wie sein ganz eigener poetischer Code auffälllt. Klanglich nackt und minimal. Das angeborene Moll nie ohne Dur. Eine natürliche, von Brüchen gedopte Intensität. Und unbedingt Melodie. Raus kommen Gefährten, die stärker sind, als er selbst über alles, was Herz und Verstand bewegt. Aufgewachsen in einer schleswig - holsteinischen Kleinstadt unter Arbeitern und Soldaten, taucht Stefan früh ab in die Musik von Dylan, Young, Lennon, Bowie und Velvet Underground. Mit 12 Jahren fängt er an, zunächst ihre und später seine eigenen Lieder zu singen. Im Hintergrund wirken Presley und Sinatra aus der Küche. Es folgt eine 20 jährige Reise als Sänger und Schreiber diverser Bands, an dessen Ende er sich beruhigen geht, und seine eigenste Musik destilliert. "Meine Lieder sind meine Gefährten. Ohne sie bleib ich mir fremd. Sie sind Destillate von mir. Mein Spielen. Meine Droge. Meine Therapie. Sie erklären und verklären mir mich selbst, das Leben und die Welt, die sie auch gleichzeitig überwinden. Und das teil ich wenn ich sing."
CLAUS ULRICH
Zurückhaltend wirkt er, fast schüchtern, wenn er die Bühne betritt, dieser tiefgründige Mann mit verletzlicher Seele und einem Hauch schwarzen Humors. Claus Ulrich ist ein Sänger der auffällt, auch wenn er bemüht ist sich möglichst unauffällig einzureihen. Man kommt an ihm als Person, an seiner Stimme und der Art seine Songs an das Publikum zu geben, nicht vorbei. Sie schleichen sich gezielt ein. Sie bohren sich in Seele, Herz und Kopf, um dort zu bleiben. Er hat die weite Welt bereist, ist in Ontario, Canada aufgewachsen und hat mehr als genügend Facetten des Lebens erfahren, um nun darüber zu schreiben. Nach Jahrzehnten als Bassist verschiedenster Orchester, Bands und Formationen hat er seine ganz persönlichen Erkenntnisse über die dunklenund hellen Seiten des Lebens in Songs gegossen und trägt diese mit einer Stimme vor, die aufhorchen lässt. Seine Songs handeln von Sehnsucht, Liebe, Mord, Dunkelheit und Lebenslust. Vorgetragen mit ungewöhnlichen Gitarrenpickings, Clawhammer, Banjo oder E-Gitarre. Auf Claus Ulrichs Debütalbum „You Don’t Need To Speak At All“ von 2017 erschien sein erstes eigenes Stück – nun präsentiert er eine Reihe neuer Songs. Eine EP mit 6 Tracks ist in Arbeit und wird im Sommer/Herbst 2018 in limitierter Auflage erscheinen.
https://m.facebook.com/clausulrich.music/