SÄNGERKNABEN & SIRENEN

2. September 2018

Colin Ross -Barbara Greshake/Foto: Sasha Illushina - Ava Bonam - Pablo Struff
Colin Ross -Barbara Greshake/Foto: Sasha Illushina - Ava Bonam - Pablo Struff

Singer-Songwriter-Sunday #83

mit Colin Ross
Barbara Greshake
Ava Bonam
und Pablo Struff

Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Eintritt: nach Ermessen
im Gängeviertel, Valentinskamp 34a, Hamburg
Eingang über den Hinterhof, Brache/Speckstraße

KÜNSTLER-INFOS:

PABLO STRUFF
Was Pablo Struff selbst als "Jazz-Pop" bezeichnet ist in keine Schublade zu stecken. Sein Klavierspiel: zweifelsohne jazzy, aber nicht wirklich "Jazz", ebenso seine Stimme. Die Texte: auf Englisch. Die Songs: Balladen mit modernem Touch, schnelle Nummern mit melancholischer Note. Nicht einzuordnen, aber mitreißend. Geboren ist der momentan 17-Jährige in München und schon schnell war klar, Musik ist sein Ding. Berits als kleines Kind entlockte er dem Klavier seiner Eltern die ein oder andere Melodie. Also nahm er auch schnell Unterricht und sein Talent kam mit der Zeit immer mehr zum Vorschein. Mit 11 Jahren wurde Pablo an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen, im Hauptfach Jazz Klavier. Doch das Klavier war nicht sein einziges Instrument: schon bald fing er auch an, eigene Songtexte zu schreiben und diese zu vertonen. So kam es, dass Pablo begann, live zu spielen. Mit den Jahren sammelte er so einiges an Erfahrung. Im Sommer diesen Jahres beendete Pablo Struff sein Jungstudium, ebenso wie seine Schullaufbahn im klassischen Sinne. Jetzt stehen ihm so einige Türen offen - welche er auch betreten mag, eines ist klar: Musik ist sein Leben!
https://www.youtube.com/watch?v=KktUtrBnA9Y


AVA BONAM
Folk Noir Musikerin Ava Bonam malt akustische, flüchtige und melancholische Klangbilder, die von innersten Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und intimen Erinnerungen erzählen. „Mit ihren schaurig-schönen Eigenkompositionen, die von sphärischem Gesang und verdichteten Pianoklängen geprägt sind, bewegt sie das Publikum und öffnet die Welt zu einer Mischung aus Klassik, Jazz und Pop-Elementen. Damit sind keinesfalls Crossover-Interpretationen gemeint, sondern vielmehr für sich stehende Kompositionen, die sich frei machen von Regeln und einzelne Elemente unterschiedlicher Stile adaptieren.“ (Berliner Morgenpost) Ihre Musik spricht von Mythen, Folklore und Literatur, wie das Eintauchen in ein Drama von Brontë und Hesse, wie eine endlose Suche nach Wahrheit. Es ähnelt einer akustischen Reise durch Folk, Poesie und vage Erinnerungen, festgehalten aus längst vergangenen Zeiten und weit entfernt vom Getümmel gesellschaftlichen Lärms. Anfang 2018 eröffnete Ava Bonam das Neujahrskonzert in der Volksbühne Berlin als Support vom Hauschka & Alma Quartet mit Stücken aus MAYA, ihrem vom Klavier getriebenen Album, das 2017 erschien.
https://www.ava-bonam.com/

BARBARA GRESHAKE
Ein klassischer Fall von Erlebnishören: Mal fühlt es sich an, als säße man, wahlweise mit Spezi oder Käffchen, mit Barbara Greshake am Küchentisch und erzählte sich vom Leben, mal hat man das Gefühl, in ihrem Tagebuch zu blättern. Inne halten. Genau hinfühlen. „Es kommt immer anders, wenn man denkt.“ Leben im Aha-Moment! Die Botschaft ist klar, die Grenze fließend. Mitdenken – ja, kaputt denken – nein. Barbara Greshake malt gestochen scharfe Bilder, schreibt schnörkellose, kluge Texte. Das ist Deutschpop in seiner reinsten Form: Stimme und Gitarre, in nordischer Kombination. Die gebürtige Rheinländerin lebt seit 2014 in Hamburg, man hört das. Das verträumte Geradeausdenken lernt sich dort am Besten. Von Kettcar oder Niels Frevert. Die schönsten Geschichten schreibt das Leben, haben sie gesagt. Es ist auch Barbaras Inspiration was die Themen ihrer Songs angeht. Schlussstriche ziehen, endlich den dringend notwendigen Tapetenwechsel angehen, das Ich im Wir suchen. Detailverliebt stattet Barbara Greshake jeden ihrer Songs mit sorgfältig ausgewählten Worten aus, so dass man sich sofort zu Hause fühlt. Angekommen.
http://www.barbaragreshake.de/

COLIN ROSS
Colin Ross ist ein amerikanischer Singer/Songwriter, der die Welt bereist und dabei seine Musik im Gepäck hat - ganz eigene, bewusste, positive Hippie-Musik. Seine Songtexte erzeugen Gefühle von Liebe, Hoffnung und Leidenschaft. Mit seiner vollen Tenor-Stimme und seiner beschwingten Rhythmus-Gitarre streckt Colin seine Hand zum Publikum aus und lädt uns ein, in sein "Age of Aquarius". Colin ist ein "Wüstenhund" aus El Paso, Texas, und Phoenix Arizona, wo er als Schauspieler, Regisseur und Schauspiellehrer im Musical Theatre arbeitete. Heute wohnt er in Hamburg, tritt mit seinen Songs auf und arbeitet als Lehrer für Musik und Theater mit Refugees. Im September ist Colin zum ersten Mal bei Sängerknaben & Sirenen zu Gast.
https://soundcloud.com/colinrossmusic/sets/american-refugee