SÄNGERKNABEN & SIRENEN

01. September 2019

NAIMA (Foto: Moritz Kraemer) BERNHARD EDER (Foto: Nadine Schachinger) PETER PIEK (Foto: Marcus Grysczok) KATJA VON BAUSKE (Foto: Laura Besch)
NAIMA (Foto: Moritz Kraemer) BERNHARD EDER (Foto: Nadine Schachinger) PETER PIEK (Foto: Marcus Grysczok) KATJA VON BAUSKE (Foto: Laura Besch)

Singer-Songwriter-Sunday #92

 

NAIMA

BERNHARD EDER

KATJA VON BAUSKE

PETER PIEK

 

 

Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Eintritt: nach Ermessen

im Gängeviertel, FABRIQUE, Valentinskamp 34a, Hamburg

Eingang über den Hinterhof, Brache/Speckstraße

 

KÜNSTLER-INFOS:

 

NAIMA

 

Die Musik für ihr neues Album "Funken" hat Naima mit ihrer Band größtenteils live aufgenommen und gesungen. Diese Energie und diese Dynamik übersetzen sich auch in unsere Ohren, oder besser unsere Beine. Sie sind zu jedem Moment nicht nur hörbar, sondern auch spürbar. Naimas Songs zeichnen sich außerdem durch eine besondere Art der Natürlichkeit aus. Sie liegt nicht nur in ihrer Stimme, vielmehr klingt die ganze Musik als würde sie atmen, in Wellen kommen, als würden sich im Rhythmus der Musik Knospen öffnen und schließen. Fragt man Naima nach dem Entstehungsprozess des Albums, scheinen die Lieder wirklich ein wenig wie Pflanzen in einem geheimen Garten entstanden zu sein. Denn Naima ließ die Ideen diesmal etwas wilder wachsen, vertraute dem ersten Impuls, ließ die Lieder blühen wie sie wollten. Wir dürfen hören, wie die Funken sprühen, hören wie Naima mit wachen Augen neue Wege sucht, Worte dreht, Melodien findet. Wege aus der Verzweiflung, aus der Zweisamkeit, aus der Einsamkeit. Worte, die sich in offene Wunden legen und wie eine Wundersalbe, erst brennen und dann heilen. Und Melodien, die sich anfühlen wie Fahrradfahren im Spätsommer, selbst wenn es längst wieder Winter ist und man mit Wollsocken im Bett liegt. Funken ist ein Album, das einlöst, was es ankündigt und trotzdem immer wieder überrascht. "Ein Versprechen, das sich nicht verspricht", singt Naima Hier ist so eines.

 

https://www.facebook.com/Naimamusik/videos/2413033452353279/

 

 

 

 

BERNHARD EDER

 

Bernhard Eder ist einer der bemerkenswertesten, aktivsten und konsequentesten Singer/Songwriter der Generation FM4. Und als solcher ein Fixstern und fast schon ein Veteran der lokalen alternativen Szene – mit einem Wirkungskreis über Österreich hinaus. Geboren in Geboltskirchen in Oberösterreich, studierte er von 1999-2005 Jazzgesang am Vienna Konservatorium. Ende der Neunziger erste musikalische Erfolge mit der Band "Wa:rum" als Sänger, Gitarrist und Songwriter; es erscheinen insgesamt 3 Tonträger. Im Herbst 2006 entschließt sich Eder nach Berlin auszuwandern und eine Solokarriere zu starten. Das Debütalbum "The Livingroom Sessions" erscheint im Juni 2007 und bekommt äußerst gute Kritiken und Airplay auf Radiostationen im gesamten deutschsprachigen Raum. Bis dato erschienen insgesamt sechs erfolgreiche Soloalben, zudem vermerkt die künstlerische Bilanz über 600 Konzerte in ganz Europa, Arbeiten für diverse Theaterinszenierungen und den Titelsong für den Kinofilm "Die wilden Hühner und die Liebe" (2007). Im Gegensatz zu den bisherigen Alben sind die Songs diesmal allesamt nicht auf der Gitarre entstanden, sondern auf alten Heimorgeln, einem "Pocket Piano" oder basierend auf Samples. Die bis dato omnipräsente Gitarre rückt weit in den Hintergrund oder ist völlig verschwunden. Somit unterscheidet sich der kreative Entstehungsprozess doch deutlich von allen bisher erschienen Produktionen und hat auch starken Einfluss auf Songstrukturen als auch Lyrics. RESET markiert – nomen est omen! - einen Haken, eine Zäsur, möglicherweise auch einen Wendepunkt in Bernhard Eders künstlerischer Karriere.

 

www.bernhardeder.net

 

 

 

 

 

KATJA VON BAUSKE

 

Hab Mut, was soll passieren? Das Leben ist hier. Lass es (UNS?) riskieren!“ singt Katja von Bauske in „Starten Und Landen“. Man lauscht ihrer sternklaren und herzwarmen Stimme und fühlt sich zugleich umarmt und motiviert, selbst loszulegen. Denn die Singer-Songwriterin betört mit luftigen Melodien und lässigem Selbstbewusstsein, wenn sie Gitarre spielt und singt. Die skizzenhaften Texte der Hamburgerin rühren an, lassen Raum für eigene Interpretationen und umschiffen jegliche Klischees, die man mit Deutsch-Pop sonst verbindet. Für ihr aktuelles „Projekt WELTWEIT“ ist Katja von Bauske einen Schritt weiter gegangen und hat bereits Songs in Seoul, Shanghai, San Francisco, Paris, L.A. und auf Vancouver Island in lokalen Studios eingespielt, die später von den Produzenten John Haywood (UK) und Malcom Owen-Flood (Kanada) ihren Feinschliff erhielten. Dabei hat sie ihre Begegnungen mit Leuten und Orten zu mal zarten, mal rockigen Klanglandschaften geformt, die nach den jeweiligen Ländern klingen. Dabei singt von Bauske, egal wo sie landet, ausschließlich auf Deutsch und agiert bereits jetzt als Global Player. Über ihren Job als Flugbegleiterin ermöglicht sie sich ihre besondere Musikkarriere und verbindet so das Notwendige clever mit ihrem Traum. Mit sanften Schritten folgt sie mutig ihrer Mission: in der schnellen globalisierten Welt die Leute wieder zu sich selbst zu verführen.

 

https://www.katja-von-bauske.com

 

 

 

 

PETER PIEK

 

Der Musiker und Maler Peter Piek ist wohl einer der spannendsten und ausgefallensten Künstlerpersönlichkeiten des Landes. Ihn führen nicht nur 120 Konzerte im Jahr von China bis in die USA, von Italien bis nach Emden - er stellt auch international seine Bilder und Installationen mit großem Erfolg aus. Mit Plus ist sein viertes Album auf What We Call Records (Meadows, Wilhelm Tell Me) erschienen; eine Collage aus alternativem Pop, Klavierstücken mit Beats und ekletischer Harmonie. „Peter Pieks Musik ruft Bilder hervor, er malt mit Tönen und führt Dialoge mit Songs. Was hier verkopft klingt, entwickelt einen faszinierenden Sog, der einen in eine leichtere Welt entführt, die die Schönheit und das Leben darin preist […].“schreibt Intro Magazin und „Es gibt Menschen, die scheinen gar nicht zu wissen, wohin mit all ihren Talenten. Der vielseitige Leipziger Künstler Peter Piek gehört zweifellos zu dieser Spezies.“ schreibt die Süddeutsche Zeitung.

 

www.peterpiek.com